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HiTT oder HiT?

HIT oder HIIT? Intervall-Training hin oder her: Wenn's brennt, wirkt's, meinen viele – und wissen gar nicht, dass es grundlegende Unterschiede zwischen diesen beiden beliebten Trainingsformen gibt.

 

Nein, es handelt sich nicht bloß um einen Tippfehler, wenn ihr ein "I" in der Trainingsbezeichnung "HIT" vermisst, sondern um zwei ganz verschiedene Trainingstrends. Zwar geht es bei beiden um sehr intensive Trainingsbelastungen, allerdings bezieht sich HIT, das für "High Intensity Training" beziehungsweise Hochintensives Training steht, auf das Krafttraining. Hochintensives Intervall-Training (HIIT) hingegen stellt die Ausdauerleistung in den Fokus. Wir erklären beides nochmal im Detail:

 

 

HIIT als Cardio- und Kalorien-Turbo

Fitnessfans dürfte das High Intensity Intervall Training längst ein Begriff sein – schließlich hält es sich in den vergangenen Jahren wacker als Fitnesstrend Nummer eins.  Dabei werden Fitnessübungen mit oder ohne Gewichte oder Trainingsequipment für jeweils 20 bis 60 Sekunden absolviert, wobei dazwischen nur minimale "Pausen" von zehn Sekunden erlaubt sind, damit der Puls über einige Minuten hoch bleibt.

Kein Wunder, dass vor allem Eilige aufs HIIT schwören: Schließlich kann man hierbei in einem Drittel der Trainingszeit mitunter mehr erreichen als bei einem lockeren Cardio-Training von einer Stunde.

 

Soll heißen: Mit bis zu 30 Minuten HIIT dreimal pro Woche kann ich meine Fitness und Kraftausdauer merklicher hochschrauben, als wenn ich nur gemütlich durch die Gegend jogge oder radle. Dank des Nachbrenneffektes kann man auch nach dem Training noch bis zu 20 Prozent Kalorien extra verbrennen. Dabei wird zudem der Fettstoffwechsel angeregt und die Muskeln sind ebenfalls auf Wachstum programmiert.

Allerdings ersetzt HIIT das Ausdauertraining nicht komplett. Es ist eher als optimale Ergänzung zu betrachten.

Wer HIIT am eigenen Leib erfahren möchte, schaut sich einfach mal mein Tabata-Training an: Das dauert sogar nur vier Minuten – wer mehr schafft, erreicht natürlich auch mehr. Alles was ihr dazu braucht, sind passende Übungen, die ihr so gut beherrscht, dass ihr volle Power fahren könnt – egal ob mit Kleingeräten oder ohne – und meine Musik mit Timer. Aber seid gewarnt: Wer von HIIT von profitieren möchte, muss in dieser kurzen Zeit auch bereit sein, alles zu geben...

 

Und was ist nun HIT?

HIT mit nur einem "I" ist ebenfalls kein unbekannter Fitnesstrend – zumindest unter Bodybuildern. Ziel hierbei ist es, die Muskeln durch hohe Trainingsbelastung zur völligen Ermüdung zu bringen – weil sie dann, mit der nötigen Proteinzufuhr in der Regenerationsphase quasi über Nacht am besten wachsen sollen. Klingt heftig? Ist es auch – und klappt daher auch am besten mit einem Trainingspartner, der einen nochmal mehr pusht, nachdem du eigentlich längst nicht mehr kannst. Der kann dann nämlich auch Hilfestellung leisten, wenn du mit schweren Gewichten hantierst.

 

 

 

Fazit: HIIT und HIT sind 2 Paar Trainingsschuhe

 

Jetzt könnt ihr mitdiskutieren, wenn von HIT und HIIT die Rede ist: Beide sorgen mit extrem hohen Belastungen auf ihre Weise für schnelle Trainingseffekte. Welche der beiden sportlichen Grenzerfahrungen die richtige für euch ist, hängt von euren Fitnesszielen ab: Wollt ihr eure (Kraft-)Ausdauer verbessern und eurem Fettstoffwechsel ankurbeln, ist hochintensives Intervall-Training (HIIT) eure Sportart – am besten zwei bis dreimal pro Woche in Ergänzung zu eurem herkömmlichen Ausdauertraining. Anfänger suchen sich in jedem Fall erstmal einen erfahrenen Personal Trainer.

 

Wer mehr zum Thema Gewichte, Maximalkraft und Muskelwachstum oder der optimalen Ernährung nach dem Training erfahren möchte, klickt einfach auf die entsprechenden Links und liest weiter. 

 

Euer Coach 

Antonia

 

 

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