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Mein PH-Test: Basische Lebensmittel

Um Urin zu testen: Teste den abendlichen Urin. Dieser sollte eher basisch als sauer sein. Es macht sinn, die Messung immer zur gleichen Uhrzeit durchzuführen. Dazu hältst Du den Teststreifen kurz in den Urinstrahl und schüttelst ihn danach ab. Nach 15 Sekunden kannst Du den pH Wert ablesen, indem Du die Farbveränderung mit der beiliegenden Farbtabelle vergleichst.

 

Kann der Körper durch Sport übersäuern?

 

Diese Frage kann getrost mit einem eindeutigen “Ja” beantwortet werden. Der Körper kann durchaus durch Sport übersäuern. Gerade bei intensiver Ausdauerbelastung beim Sport passiert es oft, dass der Körper mit jedem Tropfen Schweiß Flüssigkeit, aber auch essentielle Spurenelemente und Mineralstoffe verliert. Doch gerade diese Faktoren sind wichtig, um den Flüssigkeitshaushalt zu regulieren und für die Aufrechterhaltung der Muskelfunktionen zu sorgen. Aber nicht nur die Sportlichen unter euch müssen auf sich achten, auch schlechte Ernährung, Bewegungsmangel und unzureichende Flüssigkeitszufuhr kann zur Übersäuerung führen. 

Was dagegen tun?

Eine basische Ernährung sollte immer zu 80% aus basischen Lebensmitteln und zu 20% aus säurebildenden Lebensmitteln bestehen. Basische Lebensmittel erfüllen eine wichtige Aufgabe: Befindet sich der Säure-Basen-Haushalt nicht im Gleichgewicht, übersäuert der Organismus und es kann zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Basische Lebensmittel gleichen die säurehaltigen Speisen aus und wirken einer Übersäuerung entgegen. 

 

1. Obst

Die meisten ohnehin ungesunden Speisen wie Süßigkeiten, fettiges Fleisch und Frittiertes gelten als Säurebildner. Möchtest Du trotzdem nicht auf die abendliche Ration Knabberkram vor dem Fernseher verzichten, solltest Du tagsüber zum Ausgleich reichlich Obst essen. Fast alle Früchte wirken basisch, mit Bananen stärkst Du deinen Basen-Haushalt jedoch besonders effektiv. Sie gelten als Königinnen unter den fruchtigen Basenbildnern.

 

2. Salate und Sprossen

Egal ob Feldsalat, Rucola, Eisberg oder Eichblatt – Salate kannst Du in allen Variationen in deinen basischen Menüplan integrieren. Am besten mit ein paar Sprossen und Kräutern garniert. Diese gelten ebenfalls als basische Lebensmittel.

 

3. Rosinen

Ein bisschen süß geht es auch: mit Rosinen. Die getrockneten Weintrauben bringen Pfiff in jedes Müsli oder in eine Soße für Fleischgerichte – beispielsweise Rouladen oder Wild – und liefern ganz nebenbei noch jede Menge Kalium und Eisen.

 

4. Gemüse

Ebenso wie Obst schützt auch der Verzehr von ausreichend Gemüse deinen Körper vor der Übersäuerung. Besonders effektiv wirken die basischen Lebensmittel Blumenkohl, Spinat und Paprika. Unter dem Gemüse verstecken sich jedoch auch vereinzelt einige säurebildende Kandidaten. Dazu zählen Artischocken, Hülsenfrüchte, Knoblauch und Rosenkohl. 

 

5. Pilze

Eine gute Nachricht für Gourmets: Auch Pilze gehören zu den basischen Speisen. Dünste dir also gerne öfter ein paar Champignons, Steinpilze oder Pfifferlinge.

 

6. Basisches Wasser

Wasser mit hohem pH- Wert und angereichert mit Mineralien verbessert das Wohlbefinden. Achte auf die HCO3- Ionen. Das Hydrogencarbonat ist besonders im Gerolsteiner zu finden. 

 

 

Sauer macht lustig, aber wir wollen ja sportlich ;) 

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